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miniClima Feuchtekonstantgeräte "EBC" - - - Themen EBC Homepage Einführung & Versionsgeschichte Features Prinzipieller Aufbau Typen- & Optionenübersicht Beschreibung Umluftfilter "FLT" (Sonderzubehör) Luftverteilerboxen "LVB" (Sonderzubehör) 2.0l-Flasche "2LF" (Sonderausstattung) Abgesetzte Bedieneinheit (Sonderausstattung) Technische Daten Wartung & Pflege - - - Beschreibung (Aktuelle Serie EBC10/11) miniClima Feuchtekonstantgeräte "EBC" dienen zur Konstanthaltung der relativen Luftfeuchte in Museumsvitrinen, Depotschränken, Schaltschränken und ähnlichen Anwendungen (in Folge kurz: Vitrine). Die Geräte be- bzw. entfeuchten die Luft ohne dabei die Lufttemperatur zu beeinflussen. Zur Sicherstellung einer effizienten Feuchteregelung muss die Vitrine möglichst luft- und dampfdicht verschließbar sein. ![]() Links: Schlauch und Einzelteile der Schlauchverschraubung; Rechts: Montierte Schlauchverschraubung (Symbolfotos - Farben können abweichen) Mittels flexibler Schläuche und Schlauchadapter (im Lieferumfang) wird die Vitrine mit dem Feuchtekonstantgerät zu einem dichten Umluftsystem zusammengeschlossen. Das Kabel des miniClima Feuchte- und Temperatursensors (RH/T-Sensor) wird ebenfalls in die Vitrine geführt. Wir verwenden digitale Sensoren und liefern diese einbaufertig samt Gehäuse, Kabel und RJ45-Stecker. Ebenfalls mit RJ45-Steckern bestückt sind unsere Steuerleitungen, die beim Aufbau einer EBC-Kette, bestehend aus einem Hauptgerät (Master) und einem oder mehreren Folgegeräten (Slaves), zum Einsatz kommen (hierfür können auch handelsübliche Netzwerkkabel verwendet werden). ![]() Links: RH/T-Sensor mit Kabel und Stecker; Rechts: Fühlergehäuse, RJ45-Stecker (Symbolfotos - Farben können abweichen) Sobald ein EBC in Betrieb gesetzt wird, überwacht es permanent den Luftzustand in der Vitrine. Wird die Notwendigkeit einer Anpassung des RH-Wertes festgestellt, leitet das EBC diese umgehend durch Kondensation überschüssiger Luftfeuchte bzw. durch Verdunstung von Kondensat/Destillat ein. Auf diese Art wird der in der Vitrine gegebene Feuchtegrad kontinuierlich in Richtung des gewünschten Sollwertes bewegt, wobei die Geschwindigkeit der Wertveränderung umso geringer ausfällt, je näher der Istwert an den Sollwert heranrückt. Unabhängig davon, welcher bzw. ob ein Be- oder Entfeuchtungsprozess vorliegt, wird Vitrinenluft über die gesamte Zeit aus der Vitrine gesaugt, ins Gerät geführt, dort ggf. konditioniert, und wieder in die Vitrine zurückgeführt. Es erfolgt bei dieser ständigen Umwälzung keine Vermischung von System- und Umgebungsluft. Das vom EBC benötigte destillierte Wasser bzw. das durch seine Arbeit anfallende Kondensat wird im Betrieb immer wieder bedarfsgemäß zwischen der Flasche und dem Inneren des EBC hin und her gepumpt. Durch diese oftmaligen Bewegungen wird bakteriellem Wachstum sehr gut vorgebeugt, weshalb bislang keine Berichte über EBC-verursachte Probleme mit Keimwachstum vorliegen. Wie ihre Vorgängerin besteht auch die Serie EBC10/11 aus zwei Modellen für verschieden große Luftvolumen, die ein Gerät maximal bearbeiten kann: EBC10 (3m3) und EBC11 (5m3). Die neuen Geräte unterscheiden sich allerdings nicht mehr nach dem Kriterium Hauptgerät/Folgegerät - obwohl nach wie vor die Möglichkeit besteht, eine größere Vitrine mit einem Master und einem oder mehreren das Master verstärkenden Slaves zu konditionieren, denn jedes Gerät der neuen Serie hat von Beginn an das Potential zu beidem. Die Entscheidung darüber, in welchen hierarchischen Zustand ein EBC wechselt, wird automatisch durch das Anstecken des entsprechenden Signalkabels gefällt: Handelt es sich um das Kabel eines miniClima RH/T-Sensors, so läuft das EBC als Master. Erkennt ein EBC hingegen die Steuerleitung eines vorangestellten EBC, so verhält es sich als Slave und kopiert die Arbeit des ersten Geräts in der Kette. Diese neue Systematik bringt dem Benutzer zusätzlichen Nutzen, etwa wenn es darum geht, Ausstellungen umzugruppieren, ein qualifiziertes Gerät auf Lager zu halten, oder weil selbst bei Ausfall eines Masters zumindest eine gewisse Feuchteregulierung aufrechterhalten werden kann. EBC10 in Standardkonfiguration Für den Betrieb eines miniClima Feuchtekonstantgerätes benötigt man lediglich eine Steckdose, aber keine Wasser- oder Sanitärinstallationen. Alles Destillat/Kondensat wird in der geräteeigenen Wasserflasche gespeichert. Die Flasche kann sowohl vor dem EBC als auch an dessen Seite positioniert werden, was helfen wird, alle nötigen Teile auch in beengten Verhältnissen gut unterzubringen. Die Flasche wird mit einem Klettband gesichert und (standardmäßig) stets gegen Überlauf überwacht. Zusätzlich zu diesem oberen Wasserstandsalarm kann jedes Gerät auch mit einem unteren Wasserstandsalarm für die Flasche ausgeliefert werden (Aufpreis). Und in jenen Fällen, in denen es vom Kunden gewünscht wird und aus Sicherheitsüberlegungen heraus vertretbar ist, können EBCs auch gänzlich ohne Wasserstandssensoren geliefert werden (Preisnachlass). Weitere Alarme, die von einem EBC ausgegeben werden können, betreffen das Über- bzw. Unterschreiten der vom Benutzer festlegbaren Alarmschwellen für den Feuchtewert, die Wassersteuerung im Gerät (z.B. bei gerissenem oder verstopftem Wasserschläuchchen) und das Nicht-Vorhandensein oder die mangelnde Qualität des vom RH/T-Sensor bzw. vom vorangestellten Master kommenden Signals (z.B. bei Kabelbruch). Wenn ein Alarm auftritt, wechselt die Power/Alarm-LED an der Gerätefront von grün auf rot und das Display gibt den Alarm betreffende Informationen aus. Jedes EBC ist außerdem mit zwei potentialfreien Wechselkontakten ausgestattet, die es dem Benutzer erlauben, das EBC in externe Installationen - etwa in einer Steuerzentrale - einzubinden: ein Sammelalarm einerseits und eine Anzeige für den Ein-/Aus-Schaltzustand des betreffenden EBC andererseits. Der Benutzer kann somit sicherstellen, im Bedarfsfall zeitgerecht verständigt zu werden. Aufgrund zahlreicher Nachfragen wird Serie EBC10/11 außerdem wieder mit einem über das Benutzermenü aktivierbaren, akustischen Alarm ausgeliefert (Werkseinstellung: "Aus"). Die gänzlich neu konzipierte miniClima Datalogger-Hardware ist jetzt als Bestandteil des Steuersystems standardmäßig in jedem EBC vorhanden, und auch die neue Software ("miniClima EBC Tool") wird jedem Auftrag gratis beigelegt. Mit dem neuen System können pro EBC bis zu 15.000 Werte gespeichert bzw. ausgelesen werden. Zusätzlich zu den Einstellmöglichkeiten am EBC selbst, können die Geräte jetzt auch bequem via PC administriert werden (hierfür ggf. benötigte Hardware und/oder Kabel sind als Sonderzubehör erhältlich): Anzeigen der Alarmzustände jedes EBCs, abspeichern der RH/T-Daten als csv-Dateien, drucken der RH/T-Grafiken, editieren von Sollwerten, Alarmschwellen und Speicherintervallen, protokollieren aller Alarme sowie der vorgenommenen Einstellungs-Änderungen, grafische Darstellung der aktuellen und historischen Daten zur relativen Luftfeuchte (RH) und Temperatur (T) in den klimatisierten Vitrinen. Weiters bietet die Software die Möglichkeit, sich die gegenwärtigen Luftwerte in den Vitrinen "live" am PC-Bildschirm anzeigen zu lassen. Jedes Gerät wird installationsbereit und inkl. aller für Installation/Betrieb benötigten Teile, wie Schläuche, Verschraubungen und Kabel, sowie pro Auftrag mit je einer Installations-CD für das miniClima EBC Tool und einer Dokumentations-CD mit detaillierten Montage- und Gebrauchsanweisungen ausgeliefert. - - - Weiter mit Umluftfilter "FLT" (Sonderzubehör) - - - - - - Zurück zu Seitenanfang Vorherige Seite - - - |
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Letzte Aktualisierung/Überprüfung dieser Seite: 26.09.2011